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Theresienkapelle

 
Beschreibung

Theresienkirche in Götzens
Die erste Erwähnung einer St. Peter und Paul geweihten Kirche in Götzens (der heutigen Theresienkirche) geht auf das Jahr 1350 zurück, aus dem auch die Mauern des Langhauses stammen. Im 16. Jahrhundert wurde sie von Blasius Hölzl, dem Pfleger von Vellenberg, zu seiner Begräbnisstätte in gotischem Stil umgestaltet. Aus dieser Zeit stammen die Fresken, verschiedene Wappen, darunter der Königsadler Kaiser Maximilians und das österreichische Bindenschild. Später wurden Teile der Kirche barockisiert – das Kreuz über dem Portal stammt auch aus dieser Zeit. Dann verfiel die Kirche allmählich und wurde erst 1927-28 von Franziskaner-Tertiarschwestern (vom Kloster Josefsheim) übernommen, renoviert und der Heiligen Therese von Lisieux geweiht, daher auch der heutige Name. Seither wurde die Kirche noch zweimal liebevoll renoviert.
Eine seltene Darstellung der Kirche als sogenannte „Navicula Petri“, ein Schiff voll Gläubiger mit einem Kruzifix als Mast, befindet sich hinter dem Altar. Der frühbarocke Altar, bekrönt vom Heiligen Michael, präsentiert eine gelungene Kopie des Maria-Hilf-Gnadenbildes des Jakobdoms in Innsbruck. An der Westwand kann man die Statue der Heiligen Theresia  von 1970 bewundern, die einzige Darstellung der Titelheiligen der Kapelle.    

 

 
Theresienkapelle
A 6091 Götzens
Adressen